Nach der zweiten Budgetklausur sieht Dornachs Budget 2027 freundlicher aus. Gemeindepräsident Daniel Urech führte die Klausur engagiert und unterstützte dieses Mal diverse bürgerliche Sparanträge. Auch Finanz-Ressortleiter Fabian Mathiuet suchte mit einer 10%-Sparprüfung über alle Verwaltungsbereiche nach zusätzlichem Spielraum.
Gute Sitzungsvorbereitung, neue Berechnungen und einzelne Sparanträge helfen. Für strukturell gesunde Finanzen bleibt das ganze Gremium weiterhin gefordert. FDP und SVP hatten konkrete Sparanträge im Umfang von rund 350’000 Franken vorgelegt. Rund ein Drittel davon wurde an der zweiten Klausur angenommen. Weitere konkrete und bezifferte Optimierungsanträge blieben überschaubar. Bei Janine Eggs und Kevin Voegtli sogar ausgesprochen überschaubar. Gemessen an der finanziellen Ausgangslage hätten wir mehr erwartet. Maria Montero Immeli wählte einen etwas anderen Ansatz. Sie beantragte erfolglos zusätzliche Ausgaben. Man kann eine Budgetklausur natürlich auch so angehen.
Bei der Schwimmbadhalle fanden sich nach einer korrigierten Berechnung rund 60’000 Franken zusätzliche Einnahmen. Auch die Steuerprognose konnte nach oben angepasst werden. Voraussagen haben gegenüber Sparbeschlüssen gewisse Vorzüge: man muss dafür nichts einsparen. Nur sollte man gefundene Einnahmen nicht mit vermeintlichen Einsparungen verwechseln. Wer sucht, der findet - manchmal sogar Einnahmen.
FDP und SVP Dornach