Positionspapier

Die Position der FDP in Dornach

Die Gemeinde Dornach erlebt nun seit einigen Jahren die Auswirkungen einer Gemeindeverwaltung, welche damals bei der Zusammensetzung des neuen Gemeinderats und des Präsidiums mit grosser Begeisterung der Bevölkerung als die „bessere Lösung“ präsentiert worden ist. Auch die FDP wollte sich davon überzeugen lassen.                                     

Nicht die wenigen Erfolge, die seither erzielt wurden, beschäftigen die Mehrheit der Bevölkerung, sondern die überwiegende Mehrheit von ungelösten Aufgaben, die grosse Personalfluktuation und die Misserfolge, die in der öffentlichen Wahrnehmung haften geblieben sind.

Zum wiederholten Male ruft die FDP diese Tatsache in Erinnerung, auf welche zuvor in unzähligen Versammlungen im Gemeinderat und den Kommissionen erfolglos hingewiesen wurde. Erfolglos deshalb, weil es nicht von der Hand zu weisen ist, dass Entscheide gefällt werden, welche weder faktischen und logischen Grundlagen entsprechen.

Dornach ist längst an dem Punkt angekommen, an dem wieder Personen die Führung der Gemeindeorganisation übernehmen müssen, welche auch über jene ausgewiesenen Kompetenzen verfügen, die dem Anspruch und Komplexität solcher Aufgaben gerecht werden.

Die FDP ruft die aktive Bevölkerung auf, sich der akuten Problematik der aktuellen Situation vertieft bewusst zu werden, welche voraussehbar zu einer gefährlichen und risikoreichen Entwicklung führen werden, deren Ausgang unabschätzbar ist. Deshalb ruft die FDP ihre Schwerpunkte in Erinnerung, welche gemeinsam zu unterstützen und umzusetzen sind. Es ist an der Zeit in Dornach wieder die bürgerlichen Werte zu stärken und die von der ideologisch geprägten Einzelgruppenpolitik den Weg zurück zu einer sachorientierten Realpolitik zu Gunsten der Allgemeinheit unseres Dorfes finden.

 

Brennpunkte

1. Finanzen

  1. Finanzplanung: Gleichgewicht von Einnahmen und Ausgaben mit konkurrenzfähigem Steuerfuss im kantonalen und interkantonalen Vergleich
  2. Kosteneinschränkung und Personalstopp
  3. Abbau der Temporärstellen und externe Beraterstäbe
  4. verstärkte Kostenkontrolle bei den Sozial- und Bildungskosten
  5. Stopp dem stetigen Ausbau der Sozialregion

2. Effizienzsteigerung

  1. Gemeindeorganisation: Überprüfen der Organisation, der Effizienz und der Professionalität, Kernkompetenzen stärken
  2. Kundenfreundliche Betreuung
  3. Strategische Planung: Vorausschauende Planung, Regionalisierung von Aufgaben prüfen,
  4. Dienstleistung: Kundenorientiert, verbesserte Kommunikation, öffentliche und transparente Gemeinderatssitzungen

3. Schule, Freizeit & Gewerbe

  1. Bildung: Die Oberstufe ist neu zu organisieren und eine regionale Zusammenarbeit ist anzustreben. Die Schulleitung und damit verbunden deren Qualität und Organisation ist zu verbessern. Die Zusammenarbeit zwischen den Fachkommissionen und dem Gemeinderat muss optimiert werden. Wir setzen uns für ein modernes, zukunftsorientiertes Bildungssystem ein und sorgen für eine zweckmässige Infrastruktur. Das Schulsystem wollen wir besser kontrollieren. Die Schul- und Sonderangebote und damit verbunden die Praxisumsetzung sollen den tatsächlichen Bedürfnissen entsprechen.
  2. Bedarfsüberprüfung und Instandhaltung der Freizeitangebote, der Sport- und Schulinfrastruktur
  3. Proaktiver Dialog mit dem Dornacher Gewerbe und Ansprechstelle für dieses

4. Arealentwicklung, Infrastruktur & Verkehr

  1. Weiden: H18 Vollanschluss beschleunigen, Gewerbemix mit hoher Wertschöpfung ansiedeln
  2. Dorfkerne: Dorfkernbildung und –erschliessung, Optimierung der Infrastruktur
  3. Kommunikationsnetz: Erhalt und sinnvoller Ausbau des Kabelnetzes
  4. Verkehr: Tempo 30 und andere Verkehrsberuhigende Massnahmen sind nur dort einzuführen, wo ein erhebliches Sicherheitsrisiko besteht. Sämtliche einschränkenden Massnahmen müssen durch die Bevölkerung beschlossen werden. Sicherstellen von genügend Parkplätzen
  5. Verwaltungsstandort: Konzeptentwicklung für Verwaltung und Werkhof