Die Position der FDP Dornach 2019

Positionspapier

Räumliches Leitbild

Die FDP hat die Diskussionen zum Räumlichen Leitbild Dornach 2040 aktiv mitbegleitet.

Im Mitwirkungsprozess haben rund 100 Personen mitgearbeitet. Die FDP hat sich gegen einseitige Stellungnahmen in Bezug auf die Energiepolitik wie auch z.B. Thema Verkehr geäussert.

Insbesondere wird das angestrebte Wachstum auf über 9000 Einwohner als unrealistisch erachtet. Dornach soll angemessen und zur heutigen Gemeindestruktur wachsen. Bestehende Quartier sollen nur massvoll verdichtet werden. Der Charakter der Einfamilienhausquartiere soll erhalten bleiben.

Gestaltungspläne wurden mit Forderungen nach Arbeitsplatzanteilen formuliert. Es stellt sich die Frage: Weshalb sollen  Gestaltungspläne solche Rahmenbedingungen enthalten?

Die Diskussion um die Leitsätze verlangt, dass unbebautes Land in Bauzonen überbaut werden müsse. Dies führt sukzessive zu Enteignungen, was wir absolut nicht akzeptieren können.

Die FDP hat sich im Rahmen des räumlichen Leitbildes gegen übertriebene Forderungen in den Bereichen Natur- und Landschaftsschutz zur Wehr gesetzt.  

Die FDP hat sich auch für aktuelle Zahlen in Bezug auf die Verkehrsplanung eingesetzt. Diese wurden in der Folge angepasst.

Der Gemeindepräsident hat eine Verlängerung der Vernehmlassung für ein so weitreichendes Projekt abgelehnt.  

Schul- und Sport Infrastruktur Projekt

Die FDP ist für eine Erweiterung der Schul- und Sportanlagen im Rahmen der Bedürfnisse der Schulen- und Vereine Dornachs. Die Sanierung des Gwändschulhauses wäre ein Wunsch gewesen. Die Vorlage für die Gemeindeversammlung hat jedoch die Bemühungen durch intransparente Kostenschätzungen verhindert. Somit hat der Souverän an der Gemeindeversammlung vom 28. November 2018 beschlossen bei den laufenden Arbeiten für die Schul- und Sportinfrastruktur eine Variante mit Schwimmhalle auszuarbeiten. Wir unterstützen diese Planungen.

Ortplanungsrevision

Die Ortsplankommission wirkt in kleineren und grösseren Gremien. Leider sind einige Positionen mit Verantwortlichen besetzt, die nicht „unabhängig“ sind. Dies ist ein Systemfehler, den man hätte verhindern müssen. Sicherlich ist die Arbeit gemäss den abgesegneten Leitsätzen für Dornach notwendig. Bei Baubewilligungen wird auf die Tragweite der Ortsplanung Rücksicht genommen. Die Auswirkungen der Ortsplanung werden künftig bei Bauvorhaben berücksichtigt werden.

Zu Differenzen führen Empfehlungen aus dieser strategischen Arbeit, die in die Infrastrukturplanungen der Gegenwart einfliessen soll. Das sollte man vermeiden, denn der Horizont einer Ortsplanung und der unmittelbaren Auswirkungen auf die Gestaltung und Gesetze ist definitiv ein anderer.

Haben  auch Sie Anregungen, welche die Ortsplanung berücksichtigen sollte, senden Sie diese an folgende Mail Adresse: Ortsplanung(at)dornach.ch.

Gemeindeverwaltung Umbau

Nach Fehlentscheidungen  in der Projektplanung und Projektleitung, hat der Gemeinderat den Ausschuss für den Umbau der Gemeindeverwaltung neu aufgestellt. Das Konzept Sanierung und Rückkehr der Gemeindeverwaltung an die Hauptstrasse 33 wird nicht in Frage gestellt und  mit einem neuen Architekten Team weiterbearbeitet. Für die Verwaltung der Sozialregion wird ein neuer Standort gesucht. Die bis heute aufgelaufenen Kosten belaufen sich auf rund CHF 400‘000.

Wideneck

Die HIAG hat in einem zweiten Workshop, an dem bemerkenswerterweise nur gerarde 35 Personen teilgenommen haben, ihre bisherige Arbeit vorgestellt. Gezeigt wurden verschiedene Nutzungsmodelle, bei welchen zum Teil eine sehr dichte Bebauung vorgesehen ist. Zudem war der Anschluss an die A18 noch völlig vage.

A18

Der Gemeinderat hat im Oktober über die laufenden Arbeiten und Gespräche mit der Gemeinde Aesch informiert. Nachdem Gespräche nur zwischen dem Gemeindepräsidenten, der Bauverwaltung und der Gemeinde Aesch geführt wurden und dies deshalb vom übrigen Gemeinderat und der Bevölkerung beanstandet wurde, nahm man Stellung zum Stand der Gespräche. Das Ziel der HIAG und der Gemeinde Dornach wäre eine Linienführung „Variante Nord“ gegenüber einer Linienführung gemäss Planungsstand von 2007. Nach heutigem Stand ist die definitive Linienführung noch nicht entschieden. Aesch und de Kanton Baselland werden Anfangs 2019 mit den Arbeiten zum Vollanschluss A18 auf dem Gemeindegebiet Aesch anfangen.